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Profaris Mensch und Tier: Begegnungen mit Alpakas vor Potsdams Toren

Zwischen Berlin und Potsdam liegt ein Stück Land, das nach etwas anderem riecht als nach Stadt. Hier stehen keine Regale mit Wolle, sondern Schafe, Ziegen und Alpakas. Sandra Grittke hat mit Profaris Mensch und Tier einen Ort geschaffen, an dem Tiere nicht nur leben, sondern auch etwas bewegen.

Ein Hof, der Fragen stellt

2023 hat Sandra den Lern- und Begegnungshof gegründet. Nicht weil sie ein neues Geschäftsmodell suchte, sondern weil sie gemerkt hat, wie wenig viele Menschen heute noch über Tiere wissen. Wie sie sich bewegen. Was sie fressen. Warum sie manchmal einfach nur dastehen und gucken. Bei Profaris geht es nicht um schnelle Erlebnisse, sondern um das, was bleibt. „Ein Raum für Begegnungen und Austausch“, sagt Sandra. Das klingt erstmal unspektakulär. Ist es aber nicht. Wenn eine Gruppe Kinder zum ersten Mal ein Alpaka streichelt und plötzlich still wird, passiert etwas.

Yoga mit Schafen und andere Sachen, die man nicht googeln kann

Auf dem Hof gibt es keine Standardprogramme. Mal kommen Familien, die einfach nur zwischen den Tieren spazieren wollen. Mal sind es Schulklassen, die lernen, wie man mit Schafen umgeht. Oder Erwachsene, die beim Yoga mit Ziegen merken, wie schwer es ist, in der Baum-Position nicht zu lachen, wenn eine neugierige Schnauze im Rücken kitzelt. Sandra nennt das „tiergestützte Bildung“. Das klingt professionell, aber was dahintersteckt, ist einfach: Tiere machen neugierig. Und Neugier ist der beste Lehrer.

Die Liebe zum Tier, und was daraus wird

Sandra spricht nicht von Nachhaltigkeit, als wäre es ein Marketingbegriff. Für sie ist es eine Haltung. Dass die Tiere artgerecht leben. Dass die Besucher etwas mitnehmen, das sie nicht in einer App nachlesen können. Dass der Hof ein Ort ist, an dem Menschen sich wieder daran erinnern, wie es sich anfühlt, langsam zu sein. Manchmal reicht dafür schon eine Stunde zwischen Schafen und Alpakas. Manchmal braucht es ein bisschen länger. Aber es funktioniert. Das sieht man an den Gesichtern, wenn die Leute gehen.

Profaris ist noch nicht lange dabei, aber das merkt man nicht. Der Hof wirkt, als hätte er schon immer da gestanden. Vielleicht liegt das daran, dass er genau das bietet, was viele suchen: einen Platz, an dem man nicht konsumieren muss, um etwas zu erleben. Mehr über Profaris Mensch und Tier findest du im Verzeichnis.

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