Zum Inhalt springen

Finkhof eG: Wolle, Felle und eine Idee von Gemeinschaft

1978 zogen junge Leute aufs Land, um anders zu leben. In Arnach bei Bad Wurzach gründeten sie die Schäfereigenossenschaft Finkhof eG. Heute betreut eine Schäferin hundert Coburger Fuchsschafe, die etwas außerhalb des Ortes leben. Die Genossenschaft selbst ist mit Manufakturen, Lager und Versand beschäftigt.

Wolle, die wärmt, seit 1983

Malchus Kern erzählt, dass die dicken Finkhof-Socken seit 1983 im Sortiment sind. „Sie wärmen einfach wunderbar.“ Die Wolle für die Produkte mit „Finkhof“ im Namen stammt laut Betrieb von Bio-Partnerschäfereien aus Süd- und Mitteldeutschland. Die eigenen hundert Schafe reichen bei Weitem nicht aus, um genug Wolle für alle Produkte zu liefern.

Vom Vlies bis zur Decke

Die Genossenschaft verarbeitet die Wolle in eigenen Manufakturen: eine Fellnäherei, eine Stoffnäherei und eine Handweberei. Im Hofladen in Arnach kannst du die Produkte kaufen. Falls du mit dem E-Auto oder E-Bike kommst, lädst du es hier auf. Der Onlineshop zeigt das gesamte Sortiment. Viele Textilien tragen das IVN-BEST- oder GOTS-Zertifikat. Beim Versand beteiligt sich der Betrieb nach eigener Angabe am GoGreen Plus*-Programm der DHL. Das Hosting des Onlineshops läuft laut Betrieb mit Ökostrom.

Herkunft und Zertifikate

Nicht alles im Sortiment stammt von den eigenen Schafen. Der Betrieb führt auch zugekaufte Handelsware aus Bio-Schurwolle, die teils aus Südamerika kommt, sowie ein südamerikanisches Bio-Wollgarn. Die Wolle für die Finkhof-Garne stammt nach Angaben des Betriebs aus der Region und wird, abgesehen von der Wollwäscherei in Belgien, in Deutschland verarbeitet.

Mehr über die Schäfereigenossenschaft Finkhof eG findest du im Verzeichnis.

Newsletter

Mehr Wollwissen per Newsletter

Neue Artikel, Betriebe & Events – direkt ins Postfach.